Die große Rüstungs Lüge der Filme
30 views · 2026/10/23
In Hollywood-Filmen sind wir es gewohnt, Ritter als klobig, unbeweglich und leicht zu besiegen zu sehen. Die wahre Geschichte erzählt uns jedoch eine völlig andere Geschichte! 🎬📜 In diesem Video untersuchen wir, wie unglaublich fortschrittlich die Rüstungen mittelalterlicher Krieger tatsächlich waren. Im Gegensatz zu den Darstellungen in Filmen waren diese Rüstungen nicht einfach nur schwere Eisenhaufen mit verwundbaren Lücken. Sie bestanden aus speziell gebogenen Stahlplatten, die sich jeder Bewegung des Körpers perfekt anpassten und feindliche Schläge geschickt abwehrten. 🛡️⚔️ Selbst wenn es einer Waffe gelang, diese äußeren Platten zu durchdringen, diente das darunter getragene Ganzkörper-Kettenhemd als ultimativer und fast undurchdringlicher Zusatzschild. Von den geschichteten Fußrüstungen bis zu den Schulterpanzern war jedes Detail auf das Überleben ausgelegt. Aber der überraschendste Teil sind definitiv die Panzerhandschuhe! Sie wurden mit solch extremer Präzision gefertigt, dass man mit ihnen ein Schwert schwingen, Videospiele spielen, bügeln oder sogar ganz bequem Essstäbchen halten konnte. 🥢🔥
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Comments
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Ohne Strom schwierig.
Eine Ausnahme waren natürlich Turnierrüstungen, aber die waren ja auch nicht für den Kampf bestimmt.
Weniger Filme schauen
Renaissance, was die Rüstungen quasi nutzlos machte in ein Zeitalter des Schießpulver.
Aber nicht ganz so einfach war es nicht. Und um manchen Wikipediaexperten hier auch was zu lernen:
Je nach Zeitraum war das Kettenzeug die ganze Rüstung, nach Schild und Helm. Das Zeug war auch sau schwer.
Die Plattenrüstungen waren dagegen relativ leicht. 25-30 Kilo, aber sehr gut angepasst und verteilt. Das Kettenzeug ist bei meiner Bürgerrüstung (Machart ca 1400 ) nur noch, im Schritt, Kniekehlen, Ellenbogen innenseite und in den Achseln.
Die Rüstungen waren auch nicht wirklich teuer. Jeder bessere Bürger ( Handwerksmeister, Künstler oder auch bessere Bauern) konnte Sie sich leisten.
Wurde auch von Städten von Ihren Bürgern verlangt und kontrolliert.
Schwer anzuziehen?! Ich brauche mit Hilfe 10-15 Minuten. Geübtere sind mit Sicherheit schneller.
Unbeweglich? Ich bin nicht der Sportlichste aber Liegestütze, alleine aufstehen, 2-3 Klimmzüge oder auch Rolle seitwärts sind problemlos machbar.
Zum Schutz: ich glaube nicht dass es um 1400 viel gab was meiner Rüstung auf Anhieb gefährlich gewesen wäre.
Wir haben selbst schon Tests gemacht mit Bögen, Armbrüsten oder Druckluftwaffen mit vergleichbarer Leistung von damaligen Büchsen.
Natürlich es gibt immer den einen "Lucky Shot" der genau in den Sehschlitz geht, oder im optimalen Winkel Geschübe oder Scharniere trifft und zerstört. Genauso Schwert, Spieß, Dolch usw. Irgendwo findet man, irgendwann immer eine Schwachstelle. Der Gegner aber auch.
Denke dass schwere Geschosse, Stürze aus hoher Höhe bzw. vom Pferd oder einfach die Wucht eines Schlachtross das Gefährlichste waren.
Wie sonst könnte es sein dass es dutzende Belege für Ritter gibt, die mehrere Schlachten verloren, überlebten, mehrfach Gefangen genommen wurden und trotzdem ein hohes Alter erreichten.
Wären Sie so leicht zu überwinden wie manche hier in dem Kommis glauben, warum hätte man Sie tragen sollen?!
Ich habe erwähnt dass auch die beste Rüstung irgendwo Schwachstellen hat. Und auch ein Schlag mit einem schweren Holzhammer auf den Helm wird den Träger ausknocken, aber nicht tödlich verletzen.
Und eine Brustplatte aus gehärteten Stahl mit einer Schlag- oder Stangenwaffe einzudrücken war und ist unmöglich. Jeder der selbst eine einigermaßen qualitative Brustplatte hat wird sich gerne dem Versuch stellen.
Ich empfehle Ihnen gerne die Videos von GESCHICHTSFENSTER. Andrej zeigt mehrfach was eine "Bürgerrüstung" aushält. Oder das Video "Ritter gegen Soldat" dort wird gezeigt wie beweglich man in Rüstung ist.
Außerdem verkennen Sie das Können und Wissen von europäischen Wundärzten und Ärzten. In der Zeit in der Sie alles medizinische Wissen in Arabien vermuten gab es z.B. schon due Universität in Salerno. Und es gab regen Wissensaustausch mit Nordafrika, der Levante und dem Osten. Wie sonst wäre es zu erklären dass Operationen am Schädel überlebt wurden, Adern verödet wurden oder auch Gliedmaßen amputiert wurden, erfolgreich!
Wissen dass schon die Römer u.ä. hatten wurde nicht einfach vergessen. Es wurde nur nicht mehr besonders erwähnt, es war ja nichts neues. Wer redet heute noch von Penicillin? Niemand wir kennens ja schon 90 Jahre.
Selbst die wirkung von Antibiotika bzw Rezepten die es erzeugen war bekannt. Nur wusste noch niemand wie es genau funktioniert und warum oder was es eigentlich ist. Und der von Ihnen genannte Aderlass war bis in die Moderne eine anerkannte Behandlung. Leider manchmal falsch angewendet aber oft auch hilfreich.
Das Spiel hieß : The Age of Kingdoms und da war alles unzensiert und alles erlaubt.
Es ist schwer jemanden mit so was direkt zu vewunden aber nicht unmöglich. Die Meisten Techniken beim Rüstungskämpfen (so ziemlich egal mit welcher Waffe, Wuchtwaffen funktionieren besser aber immer noch nicht gut) haben viel Einsatz von Hebeln und Ringen.
Meines Wissens nach wurden viel Helmtypen im Kampf zu Fuß auch nicht mit geschlossenem Visier getragen, da das die Sicht zu sehr einschränkt. Zu Pferd wird das mehr benutzt.
Teilharnische wurden meines Wissens nach zumindest in Deutschland bis zum Ende des Mittelalters über einem Kettenhemd getragen (geht aus städtischen Musterlisten und so hervor).
Warum bringst du überhaupt die Osmanen, die kamen erst am Ende vom Mittelalter.
Ein anderes ding ist das im Mittelalter nicht einfach alle in einem Kampf getötet wurden, meistens wurden kämpfe gewonnen indem die einen zur nächsten Festung weggerannt sind oder aufgaben da sie umzingelt wurden.
Was sagt ihr zu der Theorie?
Beispiel kettenhemd wie es hier im Video vorgestellt wird ist nicht allzu schwer ein Kettenhemd mit nahkampfwaffen zu durchdringen.
Auch Plattenrüstungen gerade im Hochmittelalter hatten ihre Nachteile.
Rüstungen hatten damals auch ihre schwachpunkte und die haben die Gegner auch ausgenutzt.
Eine Rüstung im Mittelalter hieß nicht das der Kämpfer unbesiegbar gewesen wäre oder?
zur not tuts auch die gute alte armbrust